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Die Ausbildung ist hier dermaßen vielschichtig und es spielen viel zu viele Faktoren eine Rolle, die hier nicht im einzelnen erläutert werden können. Die Ausbildung erfolgt durch einen guten Helfer aus der Situation heraus, wie soll ich also diese situationsbedingten Maßnahmen hier alle beschreiben?
Zu beachten ist, dass nicht jeder Hund für diese Ausbildung geeignet ist. Der Schutzhund, für uns eher Sporthund, braucht ein sicheres Wesen, Selbstsicherheit und ein gutes Nervenkostüm, um den Anforderungen gerecht zu werden. Für die meisten Hunde bleibt der Schutzdienst auf dem Hundeplatz ein schönes Spiel, da es um eine Beuteausbildung geht und er wird dies im Alltag so nie gebrauchen, da unter anderem dort die Beute und die für ihn die entsprechende Atmosphäre fehlt. Voraussetzungen für den Schutzdienst ist ein zuverlässiges Gehorsam des Hundes ist. Erst wenn dies gewährleistet ist, lässt sch der Hd. auch im Schutzdienst leiten und lenken. Unser Hund wird über den Beutetrieb ausgebildet und wird deshalb nicht zu einem gefährlichen Hd. gegenüber anderen Menschen. Im Gegenteil, er hat eine Beschäftigung, ist ausgelastet und kann seine natürlichen Triebe bis zu einem gewissen Grad ausleben. Wir haben deshalb eher den zufriedenen und ausgeglichenen Hd., der gehorcht und deshalb zu keinem gefährlichen Hund wird. Nicht außer Acht lassen darf man aber den natürlichen Verteidigungstrieb (Wehrtrieb), den hat der Hund mit oder ohne Ausbildung, die Ausbildung ermöglicht mir nur, diesen Trieb besser unter Kontrolle zu halten.
Anstatt die Schutzhundeausbildung zu verbieten, was immer wieder im Gespräch ist, halte ich es für sehr viel sinnvoller, dass Besitzer von Hunden ab einer bestimmten Größe und Veranlagung, eine kontrollierte Ausbildung mit ihrem Hund nachweisen müssen! So erfahren Mensch und Tier mehr voneinander, beide gehen einer sinnvollen Beschäftigung nach und Vorfälle, wie sie sich teils auf den Strassen ereignen, werden bestimmt hierdurch deutlich reduziert.
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